Sollten Sie sich ansehen

30 Jahre -09.11.1989

Sie mögen Pferde !

Wasser unser Lebenselexcier

unser Wasser


Ohne Wasser kein Leben!


Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Wasser ist der Hauptbestandteil jeder Körperzelle und ist für die Kommunikation der unterschiedlichen Zellverbände verantwortlich. Wasser regelt alle Funktionen des Körpers, angefangen vom Körperaufbau über Stoffwechsel, Verdauung bis hin zur Herz-Kreislauffunktion. Wasser übernimmt vielfältige Aufgaben in unserem Körper: Es wirkt als Lösungs-, Transport- und Reinigungsmittel. Es transportiert die Nährstoffe zur Zelle, beseitigt Abbauprodukte des Stoffwechsels, reguliert die Körpertemperatur und vieles mehr. Die Ausscheidung von Giftstoffen über Nieren, Darm, Haut und Lunge kann nur mit Hilfe von Wasser erfolgen. Dabei verliert der Körper täglich 1,5 bis 2 Liter. Diesen Flüssigkeitsverlust müssen wir durch trinken ausgleichen. Tun wir das nicht, trocknet unser Körper aus. Die Folge: Stoffwechselvorgänge können nicht mehr richtig ablaufen, das Blut dickt ein, Schlackenstoffe lagern sich in Gelenken und Gefäßen ab, und der Alterungsprozess beschleunigt sich rasant.

Wann ist die beste Zeit zum trinken?

Die beste Zeit, dem Körper Wasser zuzuführen, ist zwischen den Mahlzeiten. Trinken Sie eine Viertel Stunde vor dem Essen und etwa eine Stunde nach jeder Mahlzeit den Großteil Ihres individuellen Wasserbedarfs. Zum Essen ist nur eine kleine Menge ratsam, denn Flüssigkeit verdünnt die Verdauungssäfte und verzögert und behindert dadurch die Verdauung. Wie viel Wasser sollen wir trinken?

Die benötigte Flüssigkeitsmenge ist abhängig vom individuellen Körpergewicht. Als Faustregel gilt:
30 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn Sie also 60 Kilogramm wiegen, sollten Sie wenigstens 1,8 Liter Wasser am Tag trinken, bringen Sie 80 Kilogramm auf die Waage, sind es mindestens 2,4 Liter.

Welches Wasser sollen wir trinken?

Die meisten Menschen glauben, wenn sie Limonade, Cola, Bier, Wein oder Kaffee trinken, dann haben sie ihrem Flüssigkeitsbedarf Genüge getan. Das ist ein großer Irrtum! Es ist zwar richtig, dass diese Getränke zum Großteil aus Wasser bestehen, durch die Zusätze hat dieses Wasser jedoch wenig freie Ankerstellen, um Giftstoffe zu binden und auszuscheiden. Je weniger Inhaltsstoffe, auch Mineralien, ein Wasser enthält, desto besser ist seine Reinigungskraft. Auch kohlensäurehaltiges Wasser ist nur bedingt in der Lage, Schadstoffe aufzunehmen. Koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee oder Cola, aber auch hochprozentige Spirituosen entziehen sogar dem Körper zusätzlich Wasser. Besonders beim Abnehmen ist ausreichende Wasserzufuhr notwendig, denn in unserem Fettgewebe sind die Giftstoffe gespeichert. Schmilzt das Fett, kreisen die Giftstoffe wieder in unserem Körper und nur Wasser ist in der Lage, sie zu binden und auszuscheiden.

„Wasserwesen“ Mensch

Rund 70 % der Erdoberfläche besteht aus Meeren, Seen und Flüssen. Das Leben-spendende Nass ist die Quelle aller Organismen. Besonders spannend: Das planetare Verhältnis Wasser zu fester Materie spiegelt sich auch in uns Menschen wieder. Auch wir bestehen zu rund 70 % aus Flüssigkeit und sind damit echte „Wasserwesen“. Kein Wunder, dass uns dieses Element so viel Wohlgefühl vermittelt! Wie herrlich, wenn sich in einem warmen Bad der ganze Körper entspannt, es im Kopf wieder ruhig und klar wird! Und welche Erfrischung, sich an einem heißen Sommertag in die Fluten zu stürzen und die Abkühlung zu genießen. Nicht erst seit Pfarrer Kneipp gilt Wasser als Allroundmittel gegen vielerlei Beschwerden. Schon in der Antike wurde die Badekultur hochgehalten, die alten Römer und Griechen ließen es sich in ihren Thermen rundum gut gehen.

Die Aufgaben des Wassers im Körper

Neben dem äußeren Wohlgefühl erfüllt das Wasser seine wichtigste Funktion in der Ernährung. Ohne Wasser gäbe es keine Pflanzen, kein Tier könnte überleben und es gäbe keinerlei feste Nahrung für uns Menschen. Gesundes natürliches Wasser transportiert Nährstoffe und Vitamine in unsere Zellen, versorgt sie mit Sauerstoff, reguliert die Körpertemperatur und leitet Giftstoffe aus.

Ein Wasserverlust von 20 Prozent führt unweigerlich zum Verdursten. Doch schon im Vorfeld werden die Körperfunktionen stark beeinträchtigt. Das Blut wird dickflüssiger, belastet somit das Herz-Kreislauf-System, die Verdauung wird träge. Zu wenig Flüssigkeit schadet vor allem den Nieren, die neben den normalen Abfallprodukten eventuell auch noch Medikamente zu entsorgen haben. Wirklich kein schönes Szenario.

Erhalt der kostbarsten Ressource

Während wir gut und gerne 30 Tage ohne Nahrung auskommen, können wir nur bis zu 5 Tage ohne Wasser überleben. Trotzdem gehen wir speziell in der westlichen Welt extrem verschwenderisch damit um. Nur zwei Beispiele von vielen: Zur Herstellung einer Cola-Dose werden 40 Liter Wasser verschwendet. Bis ein Mittelklassewagen vom Band läuft, sind 400.000 Liter Wasser aus der Leitung gelaufen. Wenn es so weiter geht, könnte es eines Tages passieren, dass wir uns selbst „das Wasser abgraben“.

Welche Trinkwässer gibt es?

Mineralwasser, Tafelwasser, Leitungswasser – wir können zwischen einer Vielzahl von unterschiedlichen Wässern wählen. Wo die Unterschiede der einzelnen Wässer liegen und was diese bedeuten erfahren Sie hier!

Mineralwasser

stammt aus unterirdischen und schadstoffgeschützten Reservoiren und wird direkt an der Quelle abgefüllt. Tritt das Wasser ohne Fördertechnik, also durch Pumpen an die Oberfläche, so spricht man von artesischen Quellen. Das Oberflächenwasser passiert auf seinem Weg in die Tiefe verschiedene Gesteinsschichten und unterliegt damit einem natürlichen Filtrationsprozess. Auf diesem Weg löst das Wasser Mineralsalze und Spurenelemente aus dem Gestein, das dem Wasser seinen Geschmack verleiht.
Die Inhaltsstoffe eines Mineralwassers dürfen nur unwesentlich schwanken. Es müssen in regelmäßigen Abständen Wasserproben analysiert werden, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel, das in Deutschland amtlich zugelassen wird.
Mineralwasser muss “natürlich rein” sein und darf nicht chemisch oder durch Filtertechnik aufbereitet werden. Nur bestimmte Behandlungsverfahren sind gesetzlich erlaubt, wie zum Beispiel die Zugabe von Ozon oder Kohlensäure und der Entzug von Eisen, Mangan, Arsen und Schwefel, solange der ursprüngliche Charakter des Wassers nicht verändert wird.

Quellwasser

stammt ebenfalls aus unterirdischen und schadstoffgeschützten Reservoiren und wird direkt am Ort der Quelle abgefüllt. Es muss “natürlich rein” sein und darf nicht chemisch oder durch Filtertechnik aufbereitet werden mit Ausnahme der oben beschriebenen Verfahren. Quellwasser unterliegt den gleichen Anforderungen wie Mineralwasser, allerdings bedarf es keiner amtlichen Zulassung.
Leitungswasser
stammt aus Grund- und Oberflächenwasser und muss von den Wasserwerken aufbereitet werden, bevor es für den Verzehr geeignet ist. Die Qualität des Leitungswassers ist von Region zu Region sehr unterschiedlich. Die Struktur und der Informationsgehalt des Wassers werden durch den Druck in den Rohren zum Teil zerstört.
Tafelwasser

ist gewöhnliches Leitungswasser, das mit Kohlensäure oder anderen künstlichen Zusätzen aufbereitet wird.

Heilwasser

nimmt unter den Wässern eine Sonderstellung ein. Es ist zwar ein natürliches Mineralwasser, auf Grund seines besondern Mineralgehaltes aber nicht als Lebensmittel, sondern als Arzneimittel deklariert wird. Für Heilwässer muss eine therapeutische Wirksamkeit nachgewiesen werden, sie unterliegen daher dem Arzneimittelgesetz.
Heilwasser ist nicht zur Deckung des täglichen Wasserbedarfs geeignet, sondern sollte nur kurmäßig über einen begrenzten Zeitraum zur Behandlung bestimmter Beschwerden getrunken werden. Ein Heilwasser kann innerlich für Trinkkuren bzw. äußerlich für medizinische Bäder angewendet werden.

zurück zur Startseite hier